Archiv für März, 2012


Afterlife Recordz / Curbserver ist eine Gruppierung verschiedener Künstler aus Los Angeles die aus dem legendären Project Blowed Umfeld entstanden ist. Die Styles, die diese Jungs kicken, sind wirklich überdope und catchen zumindest mich seit ich das erste Mal so um 2000 rum etwas von ihnen gehört habe.

Die Ursprünge der Konstellation selbst gehen allerdings viel weiter zurück und begannen schon seit der Gründung des Good Life Cafes im Jahre 1989. In den frühen 90ern schlossen sich einige Good Life Größen wie zum Beispiel Aceyalone und Abstract Rude zusammen und bildeten die ursprüngliche Project Blowed Familie. Obwohl damals auch viele Größen aus der LA Untergrund Szene das Good Life Cafe passierten, kamen die Blowdians so ziemlich jede Woche ins Good Life um zu freestylen und neue Styles zu präsentieren oder einfach nur um abzuhängen und die Schöpfungen der Anderen zu betrachten.

Ein Blowdian allerdings, Rifleman aka Ellay Khule begann seine eigene, kleine Familie aus der Blowed Clique zu formieren, welche eine besondere Form des Raps, das so genannten „Choppen“, fast ausschließlich nutzten. Dieser Zusammenschluss war von nun an das Curbserver Lager von Project Blowed und die Afterlife MC’s waren geboren.

Die Mitgliederanzahl der Gruppierung schwankte allerdings im Laufe der Jahre. Einige sind gegangen, Andere kamen hinzu. Die bedeutendsten Afterlife MC’s aber sind der Hip Hop KClan (Rifleman & Pterradacto) und Chillin Villain Empire (NgaFsh, Riddlore?, Tray-Loc, Wreccless und noch paar mehr Jungs und Mädels). Weitere wichtige Anhänger sind auf jeden Fall Cali Rag, Of Mexican Descent, Cypha 7 und Legion.

Leider haben verschiedene Faktoren wie Geldmangel und Gefängnisstrafen in den vergangen 18 Jahren ihre Spuren hinterlassen und so ist der Output der Afterlife MC’s eher rar gesät. Die Aufnahmen sind meist hausgemachte, selbst gebrannte CD-Rs in niedriger Qualität. Tatsächlich sind die Scheiben aber echte Schmuckstücke, die leider nur sehr schwer zu bekommen sind.

Wer trotzdem etwas von dem Curbserver Stuff haben möchte, kann sich gerne an mich wenden und ich stelle euch einen direkten Kontakt zu den Jungs her. Ansonsten hab ich euch noch eine Sammlung der Afterlife Releases zusammengestellt, welche ihr auf HHV bestellen könnt, wenn ihr das Glück habt und noch welche auf Lager sind.

Peace D

Akai MPD 32 USB / MIDI Controller

Veröffentlicht: März 18, 2012 in Gear Check
Schlagwörter:, , ,


Wenn man einem DJ dabei zusieht, wie er auf seine Laptop-Tastatur haut, wirkt das schon ziemlich langweilig. Niemand schaut einem Musiker gerne zu, der bei seiner Performance so aussieht, als würde er seine E-Mails checken. Ich sag’s immer wieder: Wenn ein DJ / Produzent seine CDs, Platten oder mp3s abspielt, dann geht es vor allem um eine gute Show!! Wenn du Musik mit deinem Laptop machen willst, dann besorg dir auf jeden Fall einen Midi-Controller, dann schaut das ganze auch fetter aus.

Der MPD 32 von Akai ist ein MIDI Controller, der speziell für Produzenten und DJ’s gemacht wurde. Das Gerät selbst besitzt 16 anschlag- und druckdynamische Pads, welche identisch mit denen der MPC 5000 sind. Die Pads senden verschiedene MIDI Codes von den vier auswählbaren Pad Bänken. Insgesamt stehen somit also 64 Pads zur Verfügung. Ganz oben befinden sich acht Fader. Auf der unteren rechten Seite beherbergt das Gerät acht frei belegbare Endlosdrehregler. Für die Drehregler und die Fader stehen genau wie bei den Pads drei extra Bänke zum steuern bereit, welche virtuell gesehen insgesamt 24 Fader und 24 Regler bedienen lassen.

Letztendlich macht der MPD32 nichts anderes als Signale zu senden, mit denen man jede x-beliebige Soft- oder Hardware, welche MIDI unterstützt steuern kann. Es lässt sich sehr einfach über USB installieren und funktioniert komplett ohne externe Stromversorgung. Ist das Gerät erstmal mit dem Mac / PC (ab Windows XP aufwärtskompatibel) verbunden, installieren sich die Treiber von alleine.

Zum Programmieren der Geräte besitzt der MPD 16 Presets, welche im blauen LC Display des Gerätes angezeigt werden und auf denen man seine eigenen Einstellungen spielend leicht laden oder abspeichern kann. Für ein paar Programme / Sequenzer sind die Einstellungen schon vorprogrammiert und können ganz einfach über einen Drehregler geladen werden. Dazu zählen unter anderem: Reason, Cubase, Ablteton Live, FrutiyLoops (FL Studio), Sonar und einige weitere.

Fazit
Der MPD 32 ist ein wirklich einfach zu bedienender MIDI Controller, welcher sich am besten mit den Worten „einstöpseln und loslegen“ beschreiben lässt und für Anfänger als auch für Profis geeignet ist. Zudem ist das Gerät sehr viel günstiger als ein vollwertiger Drumcomputer, kann aber in Verbindung mit einer Software mindestens genauso viel, wenn nicht sogar noch mehr. Es macht sehr viel Spaß mit dem MPD kreativ zu sein. Durch die Umsetzung und die Qualität, die Akai in seine Produkte setzt, ist klar, warum sie schon seit vielen Jahren Markführer für derartige Geräte sind.

Wer selbst gerne Musik macht und zu einem kleinen Preis das Gefühl einer MPC erleben möchte, hat die Möglichkeit, sich das Teil hier zu bestellen.

technische Daten

  • 16 anschlag- und druckdynamische Pads
  • 4 auswählbare Pad Bänke für insgesamt 64 Pads
  • 8 frei belegbare 45 mm-Fader übertragen MIDI thomann CC-Daten
  • 8 frei belegbare Endlosdrehregler
  • Transportsteuerung
  • LC-Display
  • Stromversorgung über USB
  • Maße (BxTxH) inkl. Regler: 385 x 300 x 73 mm
  • Gewicht: 5,8 kg